Es gibt Leute, die sind tatsächlich der Meinung, dass man ohne Soßenpulver und Suppenwürfel fast nicht auskommt.
Stimmt, geht mir auch so.
Aber da ich eine Verfechterin der möglichst natürlichen Ernährung, bzw. der naturbelassenen Nahrungsmittel bin, mache ich meine "Brühwürfel" selbst.
Zugegeben, das ist für den Moment ein bißchen Arbeit, aber es lohnt sich. Man hat lange daran und weiß, was drin ist. Wenn man sich dann ausrechnet was das Ganze kostet, kommt man zu dem Schluß, dass selbermachen doch noch billiger ist.
Probiert es doch mal aus.
So gehts:
1 kg gemischtes Hackfleisch
2 Karotten, gewürfelt
1 Staudensellerie, gewürfelt
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
3 Knoblauchzehen, gehackt
500 g grobes Meersalz
Salbeiblätter
Rosmarin
2 Lorbeerblätter
Das Hackfleisch in Pflanzenöl (ich nehme Oliven- und Rapsöl) kräftig anbraten. Die Karotten, den Staudensellerie, die Zwiebel und Knoblauchzehen, sowie frische Salbeiblätter, den frischen Rosmarin und die 2 Lorbeerblätter dazugeben und mit einem Schuß Rotwein ablöschen (Alkohol kann auch wegbleiben, dann einfach Wasser nehmen). Das Meersalz hinzufügen, unter ständigem Rühren ca. 30 Minuten einkochen. Das Ganze dann pürrieren. Die Masse sollte eine ähnliche Konsistenz wie Tomatenmark haben. Brühwürfelmasse entweder in Eiswürfelbehältern einfrieren, so dass sie portionsweise entnommen werden kann oder sehr heiß in kleine Schraubdeckelgläser füllen. Wer ganz sicher gehen will, kann die Gläser einkochen. Nach dem Öffnen der Gläser darauf achten, dass die Brühwürfelmasse immer mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedeckt ist (zur längeren Haltbarkeit).
Die Brühe ist zwar nicht so glasklar wie die gekaufte, aber sie schmeckt und man hat eine Grundlage für Suppen, Soßen und zum würzen.